
Herstellung
Von der Hornplatte zur Brille
Viele Hände, viele Werkzeuge, viel Zeit: ein Blick in die Arbeitsschritte, die in jeder Fassung stecken.
Film
Die Werkstatt in Bewegung
Rund anderthalb Minuten vom Rohmaterial bis zur fertigen Fassung.
Textbeschreibung des Videos
Die folgende Beschreibung gibt die Bildinhalte des Videos in ihrer Reihenfolge wieder. Ein Transkript gesprochener Inhalte liegt derzeit nicht vor.
- Eine kleine Herde Wasserbüffel steht in einem flachen Gewässer.
- Rohe Hornstücke und Hornspitzen liegen dicht gestapelt.
- Zugeschnittene Hornplatten in vielen Farbtönen werden sortiert und markiert.
- Mit einem Stift wird die Form einer Fassung auf eine Platte gezeichnet.
- Hornplatten liegen zwischen schweren Metallplatten in einer Presse.
- Eine ausgearbeitete Brillenfront wird gegen den Himmel gehalten; das Licht scheint durch das Horn.
- Eine Fräse arbeitet die Kontur einer Fassung aus einer Platte.
- Kanten werden von Hand gefeilt.
- Fassungen liegen zwischen kleinen Holzstücken und Steinen.
- Bügel und Front werden an einer Polierscheibe poliert.
- An Maschinen und mit feinen Werkzeugen werden Details der Fassung bearbeitet.
- Mit weißen Handschuhen wird die fertige Brille gereinigt und von allen Seiten begutachtet.
Arbeitsschritte
Schritt für Schritt
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Das Rohmaterial
Ausgangspunkt ist das Horn des Wasserbüffels. Im Rohzustand ist es gewölbt, rau und von Wachstumsspuren gezeichnet – von der späteren Brille ist noch nichts zu ahnen.

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Auswählen und Sortieren
Das Horn wird zu Platten verarbeitet, die nach Farbe und Struktur sortiert werden. Jede Platte wird einzeln in die Hand genommen und gegen das Licht geprüft, denn erst dort zeigen sich Maserung und Transparenz.


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Die Form übertragen
Mit einer Schablone wird die Kontur der Fassung auf die ausgewählte Platte gezeichnet. So wird festgelegt, welcher Teil der Maserung später die Brille prägt.

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Aussägen und Fräsen
Anschließend wird die Kontur aus der Platte gearbeitet – mit Säge und Fräse, Schritt für Schritt bis zur ersten erkennbaren Brillenform.


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Feilen und Feinarbeit
Nun beginnt die eigentliche Handarbeit: Mit Feilen und feinen Werkzeugen werden Kanten, Steg und Rundungen nachgearbeitet, bis die Form stimmt. Was dabei an Spänen anfällt, zeigt, wie viel Material Stück für Stück abgetragen wird.



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Schleifen und Messen
Mit Schleifleisten werden die Oberflächen geglättet. Zwischendurch wird immer wieder nachgemessen, damit die Proportionen der Fassung exakt stimmen.


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Polieren und Prüfen
An der Polierscheibe erhält das Horn seinen typischen, tiefen Glanz. Zum Schluss wird jede Fassung genau begutachtet, bevor sie die Werkstatt verlässt.


Werkstatt
Hände, die wissen, was sie tun






Das Ergebnis in den Händen halten.
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